Donnerstag, 10. Juni 2010Reiko Kanazawa und Chieko Tanaka / kunst stockingsKurz vor dem Beginn der Fußball-WM in Südafrika präsentieren Reiko Kanazawa und Chieko Tanaka ein gemeinsames Projekt im kunstbunker, Hintereingang. Zu diesem Anlass ließen sie Fußballerstrümpfe und transparente Damenstrumpfhosen mit dem Logo des kunstbunkers bedrucken. Die Fußballstrümpfe ziert auf dem Schienbein außerdem das Bananenlogo, das regelmäßig auf Außenwänden von deutschen Kunstinstituten, so auch auf dem schwarzen Kubus des kunstbunkers auftaucht. Diese für das kunstbunker-Program vielleicht eigenartig anmutenden Produkte wurden in kleiner Auflage produziert und können direkt bei den Künstlerinnen käuflich erworben werden. Ausgangspunkt von “kunst stockings” ist weniger das Interesse an der Bildender Kunst so wie sie im Westen verstanden wird, sondern die Faszination für Dinge und das weitverbreitete obsessive Sammeln von Objekten. Im Kontext einer Nonprofit-Instituition wie dem kunstbunker Produkte zu präsentieren, die mehr mit Popularität von Fußball und Mode als mit Kunst zu tun haben, ist ironisch, enthält aber auch ein Element romantischer Selbstironie. Reiko Kanazawa und Chieko Tanaka studierten zuerst beide Kunstgeschichte an der Seijo University in Tokio. Reiko Kanazawa studierte danach Bildende Kunst an der Gerrit Rietveld Akademie in Amsterdam und am HISK, einem postakademischen Institut für Bildende Kunst in Gent. Sie lebt z.Zt. in Berlin, wo sie als Stipendiatin im Künstlerhaus Bethanien arbeitet. In ihrer Kunst untersucht sie, welche Position Kunst im Altag einimmt und stellt Fragen nach dem Kontext von Kunst. Ihr Umgang mit diesen Themen ist trotz seiner Leichtigkeit differenziert. Chieko Tanaka ist freie Designerin in Paris. Sie entwirft Objekte, deren kinetische und haptischen Qualitäten oft eine nostalgische Athmosphäre erzeugen. Bevor sie 2008 nach Paris zog, entwarf sie Accessoires für das Tokioer Modelabel THEATRE PRODUCTS. Dienstag, 17. November 2009Konrad Kager / Eva Seiler / Noële Ody / Felix Burger / Pawel Podolak
Pawel Podolak
Triebe treiben 18. Dezember 20 Uhr - open end 19. Dezember 14 - 16 Uhr Pawel Podolak wurde 1975 in Legnica / Polen geboren und lebt in Münster. Felix Burger Die Mühle am Schwarzen Wasser 11. Dezember 20 Uhr - open end 12. Dezember 14 - 16 Uhr Dokumentarfilm über eine Stadtveränderung nach Vorbild Haussmanns oder Speers. Der Eingriff dient nicht militärischen oder propagandistischen Zwecken, sondern einzig der Herstellung eines romantischen Bildes nach dem Wünschen des Künstlers. Felix Burger wurde 1982 in München geboren und lebt ebendort. Noële Ody AMS / unerledigt-erledigt 04. Dezember 20 Uhr - open end 05. Dezember 14 - 16 Uhr Wir nehmen uns für unsere Kunden Zeit. Der nächste freie Mitarbeiter ist für sie da. Wenn sie Fragen zu unseren Service-Dienstleistungen haben dann drücken sie bitte die 1. Wenn sie keine Wahl treffen, werden sie automatisch an unsere Vermittlung weitergeleitet. Bleiben sie bitte am Apparat. Unsere Vermittlung wird sich in kürze melden. Wir werden ihren Anruf sofort entgegen nehmen. Bitte haben sie noch ein wenig Geduld. Bitte haben sie noch ein wenig Geduld. Wir werden uns so schnell wie möglich bei ihnen melden. Ihr Anruf erreicht uns leider ausserhalb unserer Kundendienstzeiten. Sie erreichen uns Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag von 7 Uhr 30 bis 14 Uhr und am Donnerstag von 7 Uhr 30 bis 16 Uhr. Die von ihnen gewählte Nummer ist uns leider nicht bekannt. Dieser Anruf ist leider nicht möglich. Kein Anschluss unter dieser Nummer. Hier finden Sie unser Formular im PDF-Format. Noële Ody wurde 1982 in Starnberg geboren und lebt in Wien. Eva Seiler Für mehr Transparente 27. November 20 Uhr - open end 28. November 14 - 16 Uhr "Für mehr Transparente" war eine der Forderungen auf einem Demonstrationsplakat, des zurzeit in Wien stattfindenden Bildungsprotestes. Der Bewegung, die gerade im Entstehen ist, vielleicht dabei ihren Höhepunkt schon unbemerkt überschritten hat, wird ein Denkmal gesetzt. Der Widerspruch zwischen der Schnelllebigkeit eines im Moment entstehenden Prozesses und dem scheinbar endgültigen Charakter eines Denkmals soll thematisiert werden. Eva Seiler bezieht sich auf die Idee des Monuments, das seine Bedeutung aus der Geschichtsschreibung zieht, die einen gesellschaftlichen Wandel im Nachhinein "richtig" einordnet und ihn in einer Denkmal-Architektur adelt. Obwohl Bedeutung und Ausgang der Bewegung noch ungewiss sind, wird der Versuch unternommen etwas von der Dynamik, dem Willen zur Veränderung, der Fragilität des Protestes und der Frage nach der individuellen Motivation festzuhalten. Eva Seiler wurde 1979 in München geboren und lebt in Wien. Konrad Kager fool too......full! 20. November 20 Uhr - open end 21. November 14 - 16 Uhr Während der traditionelle Werkgedanke, in der zeitgenössischen Kunstproduktion auch wieder sehr en vogue, meist mit der Idee der schöpferischen Leistung verbunden ist, sind Konrad Kagers Hervorbringungen eher mit der Idee der Destruktion, Entwertung oder zumindest Neubewertung verknüpft. Seine Aktionen, interaktive Aufbauten, Objekte und Installationen pendeln stetig zwischen Parametern wie starker Bezogenheit auf Sinnliche Reize, Spielzeug, objet-trouvé, Trashästhetik, sowie gesellschaftlicher und politischer Kritik. Egal ob es Spielzeug ist, das wie ein überdrehter Zombie auf einem matschigen Erdhaufen herumhüpft, ob es eine lautstarke und Materialien zermürbende Performance ist, eine Installation mit tausenden zerdrückten Erdbeeren oder das wenig glorreiche Ende von Blechmodellautos mit Sammlerwert: Seine Arbeiten fallen durch eine besondere Penetranz auf. Automatisierte kontinuierliche Bewegung oder eben ein gewisser Stillstand, durch deren Autonomie und fehlende Funktionalität. Konrad Kager wurde 1976 in Graz/Österreich geboren und lebt in Wien. Die Ausstellungen sind Teil einer Ausstellungsreihe. Die weiteren Termine der Reihe sind: 20.11.2009, 20 Uhr / Konrad Kager 27.11.2009, 20 Uhr / Eva Seiler, Wien 04.12.2009, 20 Uhr / Noële Ody, Wien 11.12.2009, 20 Uhr / Felix Burger, München 18.12.2009, 20 Uhr / Pawel Podolak, Münster Eingeladen von Matthias Böhler Freitag, 17. Juli 2009Philip Metz / Fußnoten zur Lage der Nation![]() 17.07.2009, 20 Uhr / Philip Metz, Berlin (...) Indem er vor allem rassistische Klischees von Andersartigkeit und Fremdheit aufgreift und übersteigert, und sich selbst dabei als „Anderer“ in den Mittelpunkt stellt, konfrontiert Philip Metz sein Publikum mit dessen eigenen automatisierten Vorurteilen. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Verortung als Afrodeutscher in Afrika und seiner Diaspora, die viele von Philp Metz' Arbeiten prägt, erzeugt eine vielschichtige Betrachtung kultureller Elemente und der Assoziationen, die sie in verschiedenen Kontexten hervorrufen Die Konstruiertheit der vom Künstler aufgegriffenen Attribute wird entlarvt, wenn sich herausstellt, dass sie in jenen Zusammenhängen, denen sie zugeschrieben werden ihre Sinnhaftigkeit verlieren. Philip Metz Werke sind keine belehrenden Mahnmale, sondern Untersuchungen seiner eigenen Wahrnehmung und der seines Umfeldes. " "Philip Metz / Fußnoten zur Lage der Nation" vollständig lesen Freitag, 3. Juli 2009Kompakter Ereignishorizont III![]() 03.07.2009, 20 Uhr / Johannes Buss, Berlin In seiner künstlerischen Praxis extrahiert Johannes Buss Bilder und Objekte aus Populärkultur, Wirtschaft und Politik, die er dann bearbeitet, neu kombiniert und in Form von Installationen, Objekten, Zeichnungen und Videos präsentiert. Im "Hintereingang" des Kunstbunkers präsentiert er eine neue Arbeit. 'The Options are Blocked' ist eine Rauminstallation, die aus teilweise bereits vorgefertigten Komponenten zusammengefügt wird und im Kontext des Raumes Bunker versucht die vorhandenen Strukturen zu lösen und umzuformulieren. 'A rug with latex backing will age faster if placed on a floor with heating.' (http://www.ikea.com/gb/en/catalog/products/70075638) Johannes Buss wurde 1972 in Metelen im Münsterland geboren und studierte in den Niederlanden an der ArtEZ Enschede und in Kanada am ECIAD Vancouver bildende Kunst im Fachbereich Mixed Media. Er lebt und arbeitet in Berlin und Paris. www.johannesbuss.com Eingeladen von Carsten Recksik Freitag, 12. Juni 2009Jörg Obergfell![]() Aus Überresten und frei kursierenden Massenprodukten wie Plastikflaschen, Printmedien, und Astabfällen fertigt Jörg Obergfell detaillierte, modellhafte Skulpturen. In der massiven Betonarchitektur des Bunkerraums bilden diese fragilen Strukturen erzählerische Nischen, in denen über vermeintliche Gegensätze, Größenverhältnisse und Anpassungen zwischen Natur und Kultur nachgedacht wird. Jörg Obergfell wurde 1976 in St. Georgen im Schwarzwald geboren und studierte an der Adbk Nürnberg bei Ottmar Hörl sowie am Goldsmiths College in London wo er 2007 mit dem Master of Fine Art ab-schloss. Er lebt und arbeitet in London. Freitag, 22. Mai 2009Peggy Meinfelder - 100 Westmark![]() Geschichte sind Geschichten von Menschen, die Erlebnisse aus ihrer eigenen Sicht schildern. Geschichte sind aber auch Dokumente, die in Museen, Archiven und Büchern als Zeugnisse einer gewordenen und vergangenen Welt festgehalten werden. Und Geschichte sind Konstruktionen, die oft genug durch Politik, Wirtschaft und Medien produziert werden. "Peggy Meinfelder - 100 Westmark" vollständig lesen Freitag, 8. Mai 2009Kompakter Ereignishorizont![]() "Ein Beobachter, der im Unendlichen (d.h. aus einer flachen Region der Raumzeit) auf das Schwarze Loch schaut, nimmt den Ereignishorizont als eine schwarze Grenzfläche wahr, aus deren Innern ihn keine Informationen erreichen können." Eine wissenschaftliche Behauptung, die der Kunstbunker mit seiner neuen Ausstellungsreihe im Fruehjahr 2009 widerlegen wird. Vier Kuenstler steigen hinab in den Hintereingang des Kunstbunkers um ihn mit Information zu fuellen. Das schwarze Loch wird zum White Cube, die flache Region im Zentrum Nuernbergs um eine Ebene erweitert. Eingeladen von Carsten Recksik (selbst Kuenstler und ehemaliger Protagonist im Kunstbunker) bespielen Peggy Meinfelder, Joerg Obergfell, Johannes Buss und Philip Metz den Hintereingang. Ergebnisse kuenstlerischer Produktion halten sich im Keller bei richtiger Lagerung besonders frisch. Die Waende des Kunstbunkers beginnen zu atmen, Zirkulation laesst schwarze Grenzflaechen verschwinden. 22.05.2009, 20 Uhr / Peggy Meinfelder, München 12.06.2009, 20 Uhr / Jörg Obergfell, London 03.07.2009, 20 Uhr / Johannes Buss, Berlin 17.07.2009, 20 Uhr / Philip Metz, Berlin Eingeladen von Carsten Recksik Freitag, 28. November 2008Matthew Chesney und Ashley Gallant / monozygoticism
Performance und Vernissage: Freitag, 28.11.2008, 20 Uhr
Wir freuen uns, dass wir die beiden Künstler Matthew Chesney und Ashley Gallant nach ihrer Beteiligung in der Ausstellung The Brotherhood of Subterranea im April 2008 nun für eine Performance im Hintereingang gewinnen konnten. "Matthew Chesney und Ashley Gallant / monozygoticism" vollständig lesen Freitag, 7. November 2008Petra Elena Köhle und Nicolas Vermont / Albert´s GuesthouseAlbert sagt: Srey Touch sei verwirrt. Srey Touch sagt, sie habe mit Albert eine lange Beziehung geführt und er habe sich gestern trennen wollen. "Was würde dein Kollege an der anderen Tür über die Tür, die du bewachst, sagen?" Das ist die Lösung im bekannten logischen Spiel, das jeder mindestens zweimal durchgerechnet hat, weil er die Antwort vergessen hatte: Ein Gefängnis, zwei bewachte Türen, von denen eine in die Freiheit führt, ein lügender, ein wahr sagender Türwächter und man darf nur eine Frage stellen. Allerdings gibt es in der Realität meistens mehr als zwei Türen und niemand weiß, ob jemand lügt oder vielleicht auch nur ein wenig und nicht ganz, wer Wächter und wer Gefangener ist, wer der Spielleiter und was man unter Freiheit verstehen soll. Ein Guesthouse, zwei Angestellte, 6 Zimmer, ein abwesender Chef, wechselnde Gäste. Das sind die Rahmenbedingungen einer Versuchsanordnung im Mikrokosmos der kambodschanischen Stadt „Sihanoukville“, in der die beiden Künstler im November 2004 für elf Tage das Management des kleinen Hotels „Alberts Guesthouse“ übernehmen. Der Besitzer des Hotels, den sie einige Tage zuvor in der „Fullmoon Bar“ kennen gelernt hatten, muss zur Beerdigung seines Vaters und bittet die beiden in seiner Abwesenheit die Führung des Gästehauses zu übernehmen. "Petra Elena Köhle und Nicolas Vermont / Albert´s Guesthouse" vollständig lesen Freitag, 17. Oktober 2008Nürnberg Techno CityNürnberg techno City von Carsten Recksik An zwei Wochenenden im Oktober (17.10-19.10 und 24.10.-26.10) wird der Hintereingang des Kunstbunkers zum ersten öffentlichen Technoclub Deutschlands umfunktioniert. Tag und Nacht geöffnet, wird der Raum zum Experiment. Das Clubangebot besteht lediglich aus vier Wänden und den wummernden Bässen zeitgenössischer Technomusik, welche die Passanten von der Straße in den Keller locken. Wie auf das Angebot reagiert wird, bleibt den Passanten überlassen. Eine unscheinbare Überwachungskamera dokumentiert dieses Projekt. "Nürnberg Techno City" vollständig lesen
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